BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG - BERUFSSCHULLEHRER BEGLEITEN JUGENDLICHE IN IHRE ZUKUNFT

Seit fünf Jahren setzt sich die BS28 in der Berufsorientierung das Ziel, Schülerinnen und Schülern in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 der Stadtteilschulen Einblicke in die Berufswelt zu geben und ihnen den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern.

Die H7 unterhielt fünf Jahre eine Kooperation mit der Heinrich-Hertz-Stadtteilschule, wobei unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit ausprobiert wurden. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 besuchten für jeweils zwei Schulstunden die Berufsschule. Ende des letzten Schuljahres hat sich die Heinrich-Hertz-Stadtteilschule, im Rahmen der Umstrukturierungen der Zuständigkeiten, für einen anderen Kooperationspartner entschlossen.

Die frühere Berufliche Schule H20 Bramfelder See unterhält Kooperationen mit der Stadtteilschule Schule am See, der Stadtteilschule Bramfelder Dorfplatz/Hegholt und der Stadtteilschule Ilse Löwenstein in der Humboldtstraße.

Seit Sommer diesen Jahres übernahm die BS28 die Stadtteilschule Barmbek als weiteren Kooperationspartner.

Im aktuellen Schuljahr sind acht Lehrerinnen und Lehrer mit insgesamt 48 Schulstunden an fünf Standorten in der Berufsorientierung im Einsatz.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit in der Berufsorientierung ist die Übernahme des Faches „Arbeit und Beruf“. In diesem Fach werden betriebswirtschaftliche Inhalte vermittelt und die Schülerinnen und Schüler werden bei der Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen für den bevorstehenden Praktikumsbesuch bzw. für den Einstieg in eine Ausbildung unterstützt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung, die in allen Jahrgangsstufen durchgeführt wird. Unsere Fachkollegen zeigen den Schülerinnen und Schülern Berufswahlmöglichkeiten bzw. Studiermöglichkeiten auf. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Stadtteilschulkollegen, der Bundesagentur für Arbeit und der Jugendberufsagentur.

Die Herausforderung bei unserer Arbeit liegt zum einen in der Unterrichtsdidaktik mit jugendlichen Schülern und dem Einsatz an unterschiedlichen Standorten.

Die größte Herausforderung ist jedoch die Übernahme des Jahrgangs 8, in dem Schüler im Alter von ca. 14 Jahren auf den Übergang in ein Ausbildungsverhältnis frühzeitig vorbereitet werden. Die Heterogenität der Klassen, aber auch die Orientierungslosigkeit der Schüler machen den Unterricht in diesen Klassen zu einer sehr großen Herausforderung.

Mit unserem Einsatz in der Berufsorientierung hoffen wir, möglichst alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf dem Weg ins Berufsleben, bei der Entscheidung zwischen gymnasialer Oberstufe oder Ausbildung bzw. bei der Studienwahl zu begleiten. Die breit angelegte Beratung hinsichtlich der Berufswahlmöglichkeiten und die Einblicke in unterschiedliche Unternehmenszweige ermöglichen den Schülern, auch Neigungen für den einen oder anderen kaufmännischen Beruf oder für ein Studium zu entdecken.

Die Berufsorientierung ist ein wichtiger Eckpfeiler, der jugendlichen Schülerinnen und Schüler Wege in die Zukunft aufzeigt.