Verantwortung für das eigene Lernen  zu übernehmen wird den Schülerinnen und Schülern erleichtert und intensiv unterstützt durch die von uns entwickelte Modulreihe Lernen neu lernen. Die Module vermitteln Basiskompetenzen und Methodenwissen, die fächerübergreifend  genutzt werden können.

Zum „Lernen neu lernen“

Wenn Schüler selbstverantwortlich lernen sollen, dann ist es notwendig, sie bei ihrem Lernprozess zu begleiten. Als Unterstützung für die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen steht eine Reihe von ausgebildeten Lerncoaches zur Verfügung. Jeder Schüler an der BS28 hat seinen persönlichen Lerncoach als Lernbegleiter.

Zum „Lerncoaching“ und zu den Fotos aller Lerncoaches

„Lernen neu lernen“

Das Konzept „Lernen neu lernen“ ist seit einigen Jahren fester Bestandteil in der Schulkultur unserer Schule. „Lernen neu lernen“ ist vergleichbar mit einem Gang zum Buffet: Jeder Schüler nimmt sich das, was er mag und soviel, wie er braucht. Oder das, was er meint, was gut für ihn ist.

Was steht schon auf dem Tisch?

Das Konzept ist modular angelegt und besteht im Moment aus den erprobten Bausteinen

  • „Persönliche Lernbiographie“,
  • „Zeitmanagement“,
  • „Lern- und Lesetechniken“,
  • In Planung sind die Module,
  • (Selbst-)Motivation und Willenskraft,
  • Stressmanagement

In den Modulen erwartet die Schüler eine spannende Begegnung mit sich selbst. Zum Beispiel fragen sie sich, mit welchen Vorannahmen sie über sich und ihr Lernen eigentlich an unsere Schule kommen. Oder wie sie ihren Arbeitsplatz lernförderlicher gestalten können. Oder wie sie sich der zeitlichen Herausforderung stellen können, Berufsschule, Hausaufgaben, die Arbeit im Betrieb und ein Privatleben unter einen Hut zu bringen.

Eine Besonderheit gilt für das Modul „Lerntechniken“. Die 11. Klassen unseres Beruflichen Gymnasiums bereiten in Form einer dreimal pro Jahr stattfindenden Hausmesse nämlich verschiedene davon vor. An Ständen können interessierte Schüler diese aktiv ausprobieren.

Wer Nachschlag möchte, kann jederzeit auf unsere Lernschatzkarten zurückgreifen, die in den Klassenräumen (oder digitalisiert auf Prowim) ausliegen. Lernschatzkarten sind eine Ansammlung verschiedener bewährter Lernmethoden, die unsere Schüler während des Unterrichts ausprobieren können.

Darf es ein wenig mehr sein?

Immer wieder haben Schüler den Wunsch, in bestimmte Themen und Fragen tiefer einzusteigen. Zum Beispiel, weil sie erkennen, dass ihr Schulbesuch mit Ängsten besetzt ist oder sie sich einfach nicht konzentrieren können. Manchmal möchte man bestimmte Dinge auch lieber persönlich besprechen. Hier ist eine Schnittstelle zum Lerncoaching vorhanden, denn ein nicht unerheblicher Teil unserer Coachees speist sich aus den Modulen. Das ist sozusagen wie der Wechsel vom Buffet zum á-la-carte-Restaurant.

Was brutzelt noch auf dem Herd?

Mittelfristig wollen wir die zwei Module „(Selbst-)Motivation und Willenskraft“ sowie „Stressmanagement“, die wir im Kopf vorgeplant haben, konkret ausarbeiten. Zudem planen wir eine grundlegende Umstrukturierung der Modulreihe. Wir wollen diese in ein außerunterrichtliches Seminarkonzept gießen, das aus Pflicht- und Wahlmodulen besteht und noch individueller den Schülerbedürfnissen Rechnung trägt.

Lerncoaching

Das Lernen kann positiv sein, wenn man das Gefühl hat sich zu entwickeln und wenn man Erfolge feiern kann Lernen kann aber auch schwer sein oder fast unmöglich, wenn man das Gefühl hat, dass nichts klappt und wenn Prüfungen oder Test als unüberwindliche Hürden erscheinen. Lerncoaching kann hier für Impulse sorgen und wieder Spaß am Lernen vermitteln.

Lerncoaching nimmt im Zusammenhang mit Individualisierung eine zentrale Rolle ein. Es fördert viele verschiedene Kompetenzen bei den Schülern. Es geht dabei sowohl um Selbstwahrnehmung als auch um Reflexionsfähigkeit und Erhöhung der Frustrationstoleranz, aber auch um Zielstrebigkeit und Motivation – um nur einige zu nennen. Letztendlich erhöht sich dadurch natürlich auch das fachliche Können. Vor allem jedoch werden die Lernenden befähigt, ihren Lernprozess vermehrt selbstständig zu steuern – ein wichtiges Element im Individualisierungsprozess.

Das Lerncoaching-Konzept der Beruflichen Schule City Nord basiert im Wesentlichen auf zwei Gesprächsformen: zum einen die Willkommensgespräche, zu denen alle neu eingeschulten Schüler aller Schulformen in den ersten drei Monaten eingeladen und in einem Einzelgespräch von ca. 15 Minuten von „ihrem“ Lerncoach willkommen geheißen werden. Bei der Gelegenheit wird ihnen das Lerncoaching-Konzept unserer Schule vorgestellt und ggf. über Intention und Ziele von Lerncoaching aufgeklärt. Die Schüler erfahren, wie sie bei Bedarf den Kontakt zu ihrem Lerncoach herstellen können, der im Übrigen nicht in der Klasse als Fachlehrer unterrichtet, jedoch der Klasse dauerhaft zugeordnet ist.

Bei der zweiten Beratungsform begleitet der Lerncoach die Schüler mit Lernhemmnissen für einen begrenzten Zeitraum (2 bis 5 Termine) im individuellen Lernprozess. Auch hier wird darauf geachtet, dass er nicht als Fachlehrer in der Klasse eingesetzt ist. Der Kontakt zum Lerncoach wird aus eigenem Antrieb aufgenommen, die 30 bis 45 Minuten dauernden Gespräche finden während oder außerhalb des Unterrichts im „geschützten“ Raum statt. Der Fokus ist auf aktuelle Lernprobleme gerichtet, die lösungsorientiert und situativ mit dem Coachee bearbeitet werden.

Anlässe für ein Lerncoaching

  • Sinkende Schülerleistungen
  • Überforderung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Versagensängste
  • Kein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • Probleme bei den Hausaufgaben
  • Keine Ausdauer bei Lernanforderungen
  • Falsche Lernstrategien
  • Angst vor anstehende Prüfungen
  • Motivationsschwierigkeiten

Was will Lerncoaching?

  • Sinn des Lernens erkennen
  • Freude am Lernen entwickeln
  • Fähigkeit zum Selbstlernen entwickeln
  • Lernpotentiale erweitern
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erweitern
  • Lernstrategien erweitern
  • Verbesserung der Lernergebnisse erreichen

Wie läuft das Lerncoaching ab?

  • Einzelgespräche
  • Verabredete Termine während der Unterrichtszeit
  • Dauer pro Termin ca. 30 Min.
  • Der Coach klärt mit Ihnen Ihr Anliegen
  • Konkrete Ziele werden erarbeitet
  • Angebote für die nächsten Sitzungen werden gemacht
  • Zielerreichungsgrad wird besprochen
  • Weiteres Vorgehen wird verabredet


Kontaktaufnahme

  • Sprechen Sie uns einfach direkt an
  • Lassen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer in unser
  • Postfach 75 im Lehrerzimmer legen
  • Kontaktieren Sie uns über die Mail-Adresse: Lerncoach@bs-citynord.hamburg

 

Andrea Amirgholi
Ingrid Böttcher
Margrit Dietrich
Marion Freese
Kathrin Freundel
Johanna Hansen
Jana Kleen
Birgit Langhoff
Lars Maack
Christine Marfilius
Ulrike Meyer-Schulz
Mariane Nicolai
Anna Poppe
Jörn Rickert
Susanne Schulze
Katja Steinemann
Sven Trutia
Stefanie Weber-Kunde
Bernd Westram
Antje Zimmermann